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Aufräumen nach dem Magic Clean Prinzip

„Die Unordnung im Zimmer entspricht der Unordnung im Herzen.“ – japanisches Sprichwort

Aufräum-Coach Marie Kondo aus Japan hat ein Buch darüber geschrieben. Ich habe es gelesen und möchte euch interessantes aus dem Buch zusammen fassen. Kondos Prinzip heißt „Magic Cleaning“ und hat einen anderen Ansatz als die meisten Aufräum‘ Strategen. Sie beschäftigt sich schon ihr Leben lang mit Aufräumen. Aus dem Hobby wurde ihr Beruf und ihr Buch
zu einem Beststeller in ihrer Heimat und den USA. Aufräumen macht glücklich, schreibt sie.
Aber wie wird man denn so richtig glücklich?

Die Magic-Cleaning-Methode funktioniert folgendermaßen:

Es gibt eine festgelegte Reihenfolge, in der man ausmistet.
Man startet bei der Kleidung, als zweites kommen die Bücher, danach die Papiere und Dokumente,
dann der Kleinkram und zum Schluss wagt man sich an die Erinnerungsstücke.
Es wird also nach Kategorien und nicht nach Zimmern aufgeräumt.
Wichtig dafür ist, dass der gesamte Inhalt der Kleiderschränke, alle Schubladen, alles was auf dem Dachboden lagert,
raus kommt. Dann beginnt man mit dem Magic Cleaning.

Hat man alle Kleidungsstücke vor sich liegen, nimmt man jedes einzelne in die Hand und spürt ob es einen glücklich macht.
Das klingt für uns westliche und sehr theoretische Deutsche im ersten Moment albern. Fand ich auch.
Aber lassen wir uns einfach mal drauf ein. Wir wollen doch alle immer mehr im Hier und Jetzt leben.
Gibt man also dem Aufräumen in diesem Moment seine vollkommene Aufmerksamkeit und lässt sich von seinem Gefühl leiten. Und man spürt was einen glücklich macht und das sortierst du dann wieder ein!
Nach der Methode von Marie Kondo gibt es auch dafür ein Prinzip: Pullis und T-Shirts werden nicht einfach aufeinander gestapelt, sondern eingerollt und „stehend“ gelagert.
Das hat viele Vorteile: keine Knicke, die Sachen werden nicht von den oberen erdrückt, du kannst alle Klamotten auf einen Blick sehen.

Als nächstes sind die Bücher dran. Welches du kein zweites mal liest, kommt weg!
Es hat verdient von jemand anderem gelesen zu werden. Denkt man so darüber nach,
hört sich das eigentlich auch logisch an und es fällt leichter Bücher wegzugeben.
Zwei mal liest man sie nun wirklich selten, außer es sind Sachbücher.

Papiere und Dokumente haben zum Glück Aufbewahrungszeiten. Länger muss man sie nicht aufbewahren. Bedienungsanleitungen kann man sich online anschauen und auch Kontoauszüge braucht man nicht mehr in Papierformat.
So leert man seine Schubladen und Ordner gewaltig.

Kleinkram kann sowie so meistens weg. Dort fällt es nach den ersten Kategorien dann leicht das meiste wegzuschmeißen.
Es macht meistens nicht glücklich, aber es nimmt Platz weg.

Hartnäckiger behält man dagegen Erinnerungsstücke und damit auch damit einhergehende Gefühle am Leben.
Hier stellt sich am ehesten die Frage, welche Erinnerung nach wie vor glücklich macht.
Man kann wehmütig sein aber wird man dabei traurig oder fühlt sich schlecht,
ist die Erinnerung es nicht wert dir dieses Gefühl noch bis heute in der Gegenwart heraufzubeschwören. Weg damit!

 

Zusammen gefasst hat Marie Konto diese wichtigen Regeln in ihrem Buch zusammen getragen:

Magic Cleaning – 7 Regeln:

1. Mach dir vor dem Aufräumen ein Bild über dein angestrebtes Ziel: Wie sieht  Dein ideales Leben aus?

2. Nicht Räume aufräumen sondern Dinge!

3. Das einzige Auswahlkriterium lautet: Es dürfen nur Dinge bleiben, die glücklich machen!

4. Starte mit dem radikalen aussortieren und reduzieren und überlege dir dann Ordnungsprinzipien und Orte zur Aufbewahrung.

5. Nimm dir immer alle Dinge aus einer Kategorie zusammen vor. Trage sie dazu zusammen und entscheide für jedes einzelne von ihnen.

6. Jedes Teil, was bleiben darf, bekommt solange es da ist seinen festen dauerhaften Platz.

7. Begrenze das komplette Aufräumen auf einen Zeitraum von maximal einem halben Jahr!

 

Wer mehr über das Magic Clean Prinzip erfahren möchte, kann sich hier das Buch von Marie Kondo für 9,99 Euro kaufen:
Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert

Ist man bei dem Wegschmeißen der Kleidung nicht ganz so strikt, darf man seine Klamotten
natürlich auch gerne auf einem Flohmarkt verkaufen.
Nächstes Mal stelle ich euch den „Weiberkram Flohmarkt“ vor, auf dem ich in Neuss war.
Dort mischen sich coole Musik, mit Chill Area und Waffel Verkauf und angesagten Markenklamotten bis individuellen Einzelstücken … also mehr als das Bummel- und Flohmarkt Herz begehrt.

(Fotos: Igor Ovsyannykov/Nafinia Putra)

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